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Informationen über die Costa Blanca

 

 


Palme

Die Costa Blanca und ihre

Sehenswürdigkeiten


Die Costa Blanca, die "weiße Küste", wie sich die von Denia bis Pilar la Horada verlaufende Mittelmeerküste der Provinz von Alicante nennt, besteht aus zwei landschaftlich unterschiedlichen Abschnitten. Der nördliche Teil beginnt bei der Landspitze von  La Almaraba bei Setla; parallel zur Küste verläuft eine Bergkette. Im Süden hingegen grenzen weiträumige Ebenen mit sandigen Zonen, Palmen und Salzsümpfen an die Küstenlinie, die am Mar Menor endet.

Palme

So unterschiedlich wie die geografischen Gegebenheiten, so unterschiedlich ist auch das Klima. An der Küste steigen die Temperaturen in den Sommermonaten tagsüber auf durchschnittlich über 30°C - der Jahresdurchschnitt liegt bei etwas über 17ºC - und es regnet kaum, in den Gebirgsregionen ist der Niederschlag logischerweise höher als in den Niederungen um Elche und Orihuela, dort sind auch die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen höher als am Küstenstreifen.
Die Mandelbaumhaine, Wein- und Obstgärten sowie die herrlichen Palmenhaine bilden eine in Europa einzigartige Vegetation.

Palme


Diese Region ist von der Landwirtschaft und vom Fischfang geprägt. Mit Beginn des Tourismus in den 60-iger Jahren verwandelte sich die Landschaft. Es entstanden Yachthäfen und das Hotelgewerbe entwickelte sich zu einem Komplex von Freizeiteinrichtungen, wie sie beispielsweise in Benidorm zu finden sind. Bei einem Besuch werden sie jedoch feststellen, dass nur einen Steinwurf von den stark frequentierten Tourismuszentren entfernt, die Bauernhöfe und die ländliche Sozialstruktur erhalten geblieben sind.


PalmePalmenPalmenhainPalme von ElchePalme an der Costa Blanca


Das Land Valencia

Mit ca. 23.300 km² ist die Comunitat Valenciana eine der mittleren Regionen Spaniens. Sie gehört mit ihrer Einwohnerzahl von ca. 3,8 Mio. (163 Einwohnern pro Quadratkilometer), zu den dicht besiedelten Regionen Spaniens.

Valencia, bekannt für seine Orangenhaine, dehnt sich als schmale Küstenlandschaft vom Ebrodelta bis zur Mündung des Segura aus; ihre Provinz Alicante jedoch, südlich vom Cabo de la Nao, gehört landschaftlich schon zu Murcia. Die Meseta (Große Tafel) mit ihren baumlosen rötlich-grauen Kalk- und Sandsteinhochflächen tritt nahe an das Mittelmeer heran und bricht in einem Steilhang zur Küste ab. Die Flüsse Guadalaviar und der Júcar, die bei Gewittergüssen oder Schneeschmelze in starken Flutwellen zu Tal stürzen und an der Küste fruchtbare Schwemmlandstreifen aufgeschüttet haben, spenden dem im Regenschatten des Hochlandes liegenden heißen Land das Wasser für die Berieselungsanlagen. Diese, von den Römern angelegt und von den Mauren ausgebaut, machen aus Valencia die fruchtbarste Region Spaniens. Für die gerechte Verteilung des kostbaren Wassers welches in unzähligen Kanälen weit durch das Land geführt und im Winter in Staubecken für die Trockenzeit gespeichert wird, ist gesorgt.
Dadurch ist im Laufe eines Jahres durch rasches Blühen und Reifen eine mehrmalige Ernte möglich. Am Fuße der Mandel-, Orangen-, Aprikosen- und Feigenbäume wachsen Melonen, Tomaten und andere Gemüsesorten. Auf dem unbewässerten Land gedeihen Oliven, Wein und Johannisbrotbäume.   der  Außer der Landwirtschaft und dem Tourismus ist in der Region von Valencia auch das Gewerbe gut entwickelt: Webereien für Wolle und Seide, Gewinnung von Meersalz, Fischfang und Fischverarbeitung sowie Konservierung und Versand von landwirtschaftlichen Erzeugnissen.

Strand

Sehenswürdigkeiten an der Costa Blanca


Denia
Denia liegt an der nördlichen Grenze der Costa Blanca. Im Schatten einer Festung gelegen bietet Denia einen majestätischen Anblick. Daneben ist die aus dem 18. Jahrhundert stammende Kirche "La Asunción" das Wahrzeichen des Ortes. In südlicher Richtung, nach Kap San Antonio, liegt der aus dem 17. Jahrhundert stammende Wachtturm EI Gerro. Sowohl nach Norden wie nach Süden erstreckt sich die Küste von Denia mit breiten und sauberen Stränden.

Jávea
Jávea liegt am Fuß der zum Naturpark erklärten Sierra de Montgó. Zu Jávea gehört der Küstenstreifen zwischen Kap San Antonio und Kap San Martín. Hier gibt es eine festungsartige Kirche mit gut erhaltener gotischer Fassade. Am anderen Ende der kleinen Bucht von Jávea, beginnt die felsige Steilküste, die bis zum Kap La Nao führt und der die winzige Insel Portichol vorgelagert ist. In den Steilwänden haben sich natürliche Höhlen gebildet.

Calpe
Calpeliegt am Fuße des Felsens Peñón de Ifach. Der Felsen ist durch eine Landenge mit dem Festland verbunden und ist eines der kennzeichnenden Merkmale der Costa Blanca. Auf beiden Seiten des Felsens liegt je eine kleine Bucht mit sehr empfehlenswerten Stränden. Sehenswert ist insbesondere der kleine Fischereihafen, in dem allabendlich der frisch gefangene Fisch versteigert wird, um kurz darauf in den nahe gelegenen Restaurants serviert oder in den Fischgeschäften des Ortes und der Umgebung verkauft zu werden.

Benidorm
Benidorm hat sich seit den 60-iger Jahren stetig entwickelt und ist inzwischen zu einem Hauptzentrum des mediterranen Tourismus geworden, dessen Skyline beinahe an New York erinnert. Ein Besuch sollte auf alle Fälle dem alten Stadtkern gelten, in dem sich vorzüglich shoppen lässt. Daran schließt sich der Aussichtspunkt Balcón del Mediterraneo an, von dem aus man die Strände Levante, Poniente und die vorgelagerte Insel überschauen kann. Am Paseo Maritimo entlang des Levante-Strandes befindet sich eine Vielzahl moderner Gebäude mit unzähligen Vergnügungsmöglichkeiten wie Restaurants, Terrassen, Eisdielen und vielen Geschäften.

Alicante
Die weiße Festung, wie Alicante früher von den Karthagern, Griechen und Römern genannt wurde, ist eine Stadt, die mit breiten Straßen und Gärten den alten Stadtkern umgibt. Hier findet man das monumentale Alicante. Vom Strand Postiguet aus hat man Zutritt zur Burg Santa Barbara, dem ältesten Bauwerk der Stadt. 
Die Barockkirche Santa María und die Kathedrale San Nicolás wurden auf den Mauern alter Moscheen errichtet und sind zusammen mit ebenfalls im Barockstil errichteten Rathaus die bedeutendsten Gebäude der Stadt. Auf dem Weg zum alten römischen findet man das Haus der "Asegurada" einem Museum mit Gemälden, Skulpturen und Stichen von Eusebio Sempere.

Santa Pola
Santa Pola liegt ca. 15 km südlich von Alicante. In der Altstadt können sie eine aus dem 16. Jahrhundert stammende alte Festung besichtigen. Der Fischereihafen ist aufgrund der hervorragenden Qualität der Garnelen und Seebarben, die hier fangfrisch versteigert werden, weithin bekannt. Noch haben sich die mit ihrer traditions- und lärmreichen Atmosphäre in der Auktionshalle täglich stattfindenden Frischfischauktionen erhalten.

Elx (Elche)
Elche liegt bei Santa Pola etwa 10 km im Hinterland. Erwähnenswert ist hier der in Europa einzigartige Palmengarten mit weit über 350.000 Bäumen. Hier können sie in der ansonsten sehr heißen Umgebung Abkühlung finden. Die Altstadt von Elche ist sehr malerisch, Stadt und Bürger stecken viel Geld in Erhalt und Wiederherstellung.


Palme


Gerhard Futterer
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Geändert am: 01.11.11

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